Sonntag, 09 Dezember 2018 19:47

Die Postler waren eine halbe Nummer zu groß

Post SV Nürnberg vs. HG Zirndorf 34:29 (16:16)
Bis zur Pause noch mal aufgeholt

Am Samstagabend um 20.00 musste die Mannschaft von Coach Heimpel beim Post SV Nürnberg in der altehrwürdigen Herriedener Halle antreten.
Die Vorzeichen für das Spiel standen gut, so konnten unter Woche wieder einige Spieler ins Training einsteigen und man konnte sich konzentriert auf das Spiel vorbereiten. Neben den langzeitverletzten Nickl und Pfrengle, musste lediglich - berufsbedingt - auf Cornelius Will verzichtet werden.
Das es nichtsdestotrotz ein gehöriges Stück Arbeit werden würde, impfte Peter Heimpel der Mannschaft deutlich ein. Vor allem das gefürchtete Konterspiel der Mannen aus Nürnberg musste unterbunden werden, um Zählbares mitnehmen zu können.
Das Spiel begann direkt mit einem offenen Schlagabtausch, in dem sich beide Abwehrreihen noch nicht fanden, das Angriffsspiel jedoch umso besser funktionierte. So stand bereits in Spielminute 6 ein 5:5 auf der Anzeigetafel.
Im folgenden konnten sich nun beide Abwehrreihen etwas stabilisieren, die Torflut von Beginn ebbte etwas ab. Zwar lagen die Zirndorfer zuerst mit 7:5 im Hintertreffen, doch bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit zeigte man anschließend seinen - an diesem Abend - besten Handball und konnte sich auf Basis einer in dieser Phase funktionierenden Abwehr auf 11:14 absetzen. Es folgte eine 2 Minuten Strafe, welche das eigene Spiel komplett zum Erliegen brachte, Rückstand 15:14 (28. Spielminute). Beim Stand von 16:16 pfiff das Schiedsrichtergespann Ludwig/Wolf schließlich zum Pausentee.

In der Kabine wurde vom Trainer gefordert, die unnötigen Fehler im Angriff zu vermeiden und in der Abwehr beherzter zuzugreifen. Doch während die Mannen vom Post SV nach Wiederanpfiff konsequent ihr Spiel aufzogen, lief in den eigenen Reihen nicht viel zusammen. Das Spielen in Unterzahl und eine Manndeckung gegen Christian Keppeler sind nur zwei Gründe, weswegen auf der Anzeigetafel in Spielminute 39 ein 23:19 abzulesen war. Leider konnte sich das eigene Spiel an diesem Abend nicht mehr stabilisieren, was dazu führte, dass sich der Rückstand sogar noch auf 6 Tore vergrößerte (28:22, 49. Spielminute). Auch verschiedenste Aufstellungen und Maßnahmen vom Trainer brachten nicht die gewünschten Wirkung. Dementsprechend wurde das Spiel nach 60 Minuten beim Stand von 34:29 abgepfiffen.

Schlussendlich beim Festzuhalten, dass die eigene Leistung und Einstellung an diesem Abend einfach nicht ausreichte, um eine Spitzenmannschaft der BOL wie den Post SV Nürnberg zu schlagen. Jetzt heißt es sich unter Woche wieder zu sammeln, um dann gut vorbereitet gegen die noch ungeschlagene Reservemannschaft der HSG Lauf/Heroldsberg zu bestehen.
Hier muss dann alles optimal laufen, um eine realistische Chance auf Punkte zu haben.

Spielbericht

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